Erste Hilfe während der Geocaching-Tour

Verfasst am 13. Mai 2020 von Arne Muthmann

Geocaching gehört zu den sicheren Outdoor-Aktivitäten. Dennoch kann es im Eifer des Gefechts schon mal passieren, dass man sich im Wald on Tour verletzt. Wer gut vorbereitet ist, weiß im Notfall, was zu tun ist. Was gehört in das Erste Hilfe Pack für Geocaching-Touren? Hier geben wir Ihnen nützliche Tipps, was es alles zu beachten gilt.

Erste Hilfe leisten

Kleine Verletzungen gehören zu unserem Alltag. Schnell ratscht man mal an einer Wand oder an einem Gebüsch vorbei und schon blutet eine Stelle der Haut. Eine gute Erstversorgung zahlt sich auch bei Kratzern aus, damit keine Keime in den Körper eindringen können. Eine ordentliche Desinfektion mit einem Wundspray kann vor allem im Wald eine Entzündung verhindern und ein Pflaster oder Wundverband verhindert das Eindringen von Dreck in die Wunde.
Erste Hilfe leisten zu können, ist in allen Lebenssituationen eine sinnvolle Fähigkeit. Autofahrer müssen ohnehin einen entsprechenden Kurs für ihre Fahrerlaubnis absolvieren. Was ist Erste Hilfe eigentlich und warum macht es Sinn, auch beim Geocaching an Erste Hilfe zu denken?
Die Erste Hilfe besteht aus gesundheitserhaltenden und lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei medizinischen Notfällen bis die Profis (Sanitäter und Ärzte) am Unfallort eintreffen und die Versorgung des Patienten übernehmen. Das klingt dramatisch, aber auch beim Geocachen können wir unverhofft in Situationen kommen, in denen Ersthelfer wichtige Arbeit leisten.

Erste Hilfe

Hilferuf: allein im Wald unterwegs

Je nachdem in welche Gegend uns ein Geocache führt, könnte es auch mal sehr einsam und entlegen werden. An Orten, an denen wenig Muggelaufkommen herrscht und auch wenige Geocacher unterwegs sind, lohnt sich eine gute Vorbereitung allemal. Denn: Wo niemand ist, kann uns auch niemand im Notfall hören, falls wir in Not kommen sollten. Also: Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Heutzutage haben die meisten Geocacher auch ein Smartphone mit im Gepäck. Im besten Fall ist der Akku während der ganzen Geocaching-Tour aufgeladen, sodass ein Notruf abgesetzt werden könnte. Um die Stromversorgung zu gewährleisten, kann das Mitführen einer Power Bank hilfreich sein. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Kraftwerk sein, aber zumindest eine kleine zusätzliche Energieversorgung im steckdosenfreien Waldgebiet sorgt für Abhilfe bei schwachen Akkus.
In einigen Waldgebieten hängen Schilder an Sitzbänken, die eine Standortbestimmung ermöglichen. Aufmerksame Geocacher beachten derartige Hinweisschilder und können die entsprechenden Informationen bei Bedarf an die Notfallzentrale weitergeben. So kommt das Rettungspersonal gezielt und schneller zum Unfallort.
Geocaching-Touren führen so manchen Geocacher an wirklich abgelegende Ort, was auch den Reiz von außergewöhnlichen Verstecken ausmacht. In diesem Fall kann es von Vorteil sein, vorher seiner Familie oder Freunden von der Tour zu berichten und ihnen Orts- und Zeitangaben durchzugeben. Dann wissen diese ganz genau, ab wann sie sich auf die Suche nach dem „lost“ Geocacher machen müssen.
Falls doch einmal ein Notruf getätigt werden muss, weil die Lage nicht mehr alleine bewerkstelligt werden kann, heißt es in erster Linie: Ruhe bewahren und die notwenigen Schritt vornehmen. In Deutschland erreichen Hilfesuchende den Rettungsdienst über die 112. Falls der Geocache auf einer Geotour im Ausland gesucht wird, gilt selbstverständlich die jeweilige Notfallnummer des Landes. Sehr hilfreich sind die fünf W-Fragen, die für die Rettungsleitstelle wichtig sind:
• Wo ist etwas geschehen?
• Was ist geschehen?
• Wie viele Personen sind betroffen?
• Welche Art von Notfall bzw. Verletzung liegt vor?
• Warten auf Rückfragen vom Rettungsdienst!
Je genauer die Angaben sind, desto schneller sind Rettungskräfte vor Ort.

 

Was kommt in ein Erste-Hilfe-Pack?

Draußen an der frischen Luft können uns akute Erkrankungen einen Strich durch unseren Geocaching-Ausflug machen. Besonders im Sommer sind Sonnenstich und Hitzschlag eine potenzielle Gefahr für Geocacher mit einer unzureichenden Schutzbekleidung. Aus diesem Grund dienen präventive Maßnahmen wie eine Kopfbedeckung und ausreichendes Wassertrinken dem eigenen Schutz. Vor allem wenn auch Kinder mit auf Tour sind, ist darauf zu achten, dass den Kleinen nicht zu heiß wird.
Ein kleiner Tipp am Rande: Kinder sind immer in Bewegung und lieben das Spiel draußen in der Natur. Falls es mal zu einem ungewollten Zahnverlust kommen sollte, ist ein Zahnrettungsset sehr hilfreich, um den ausgeschlagenen Zahn sicher und möglichst keimfrei zum Arzt transportieren zu können. Professionelle Zahnrettungsboxen beinhalten ein Nährmedium, das den Zahn zumindest für eine gewisse Zeit schützend umgibt.
Je nach Dauer und Tourlänge ist auch an eine ausreichende Verpflegung zu denken. Besonders bei Geocachern, die vielleicht erstmalig eine längere Strecke zurücklegen und dies nicht gewohnt sind, könnte eine Unterzuckerung zu Schwindel und Übelkeit führen. Daher: Nährstoffreiches Essen mitnehmen und als Belohnung für einen erfolgreich gehobenen Cache darf auch mal genascht werden.
Apropos Naschzeug: Während der warmen Jahreszeit sind auch fleißige Bienen und andere stechende Insekten in der Natur auf Achse. Wer bereits weiß, dass er allergisch auf Insektenstiche reagiert, sollte das vom Arzt verschriebene Notfall-Set nicht vergessen. Für alle anderen Geocacher gilt: Die oben genannten Tiere reagieren vor allem auf schnelle und hektische Bewegungen. Deswegen sollten sie von uns nicht unnötig gestört oder sogar gereitzt werden. Die Geocaching Guidelines weisen sowieso auf einen respektvollen Umgang mit der Natur hin und das gilt selbstverständlich auch für Insekten.
Der handelsübliche und genormte Verbandskasten für das Auto ist wahrscheinlich für die meisten Geocacher etwas zu klobig und wenig handlig. Es gibt jedoch praktische Erste-Hilfe-Sets, die die notwendigen Utensilien in kompakter Form bereitstellen. So ist dafür in jedem Rucksack Platz.

 

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